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ZIN19 steht für eine gesunde Umwelt, für notwendige, 
maßvolle Investitionen der Verwaltungsorgane und für alle 
Maßnahmen, die Werte und Nutzen für unsere Generation,
 aber insbesondere für zukünftige Generationen der Region schaffen.

18. Mai 2026

In eigener Sache

Leserbrief an die Bürgerinnen und Bürger von Wadersloh
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den vergangenen Tagen wurde ein Flyer der AfD in Wadersloh verteilt, der mit großen Schlagworten wie „Millionen für Fremde“ arbeitet und den Eindruck vermittelt, Menschen mit Migrationshintergrund seien hauptsächlich eine Belastung für unsere Gemeinde.
Die Gruppe ZIN19 hält diese Art der Darstellung für falsch, spaltend und gefährlich und sieht diese Entwicklung mit großer Sorge.
Natürlich dürfen und müssen Kosten, Unterbringung und Integrationsfragen offen diskutiert werden. Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, Probleme sachlich anzusprechen.
Menschen jedoch pauschal als „Fremde“ darzustellen und sie hauptsächlich mit finanziellen Belastungen zu verbinden, trägt nicht zu Lösungen bei – sondern schürt Ängste und Ablehnung.
Viele der betroffenen Menschen sind vor Krieg, Verfolgung oder Not geflohen. Hinter den Zahlen stehen Familien, Kinder und einzelne Schicksale. Wer diese Menschen nur als Kostenfaktor betrachtet, verliert den Blick für Menschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Eine große Anzahl dieser Personen arbeiten inzwischen in Altersheimen, Krankenhäusern, Straßen- und Baugewerbe und im Dienstleistungsbereich. Sie führen oft Arbeiten aus, die von den Bürgern ungern ausgeführt werden.
Wadersloh war immer eine Gemeinde, die von Ehrenamt, Hilfsbereitschaft und einem respektvollen Miteinander geprägt wurde. Genau diese Werte sollten wir bewahren. Probleme löst man nicht mit einfachen Parolen oder Schuldzuweisungen, sondern mit Vernunft, Verantwortung und gegenseitigem Respekt.
Gleichzeitig muss man sich fragen, warum die alteingesessenen Parteien in Wadersloh so untätig bleiben und viele Sorgen der Bürger offenbar nicht ausreichend aufgreifen. Diese politische Zurückhaltung hat mit dazu beigetragen, dass einfache Parolen und Stimmungsmache heute mehr Gehör finden.
Besonders kritisch sieht ZIN19, dass bewusst der Eindruck erzeugt wird, Migranten seien schuld an den finanziellen Problemen der Kommune. Die Ursachen kommunaler Haushaltsprobleme sind deutlich komplexer und reichen weit über das Thema Migration hinaus.
Wer alles auf eine Bevölkerungsgruppe reduziert, betreibt keine sachliche Politik, sondern Stimmungsmache.
ZIN19 wünscht sich deshalb, dass wir in Wadersloh weiterhin fair, respektvoll und differenziert miteinander umgehen – auch bei schwierigen Themen. Unsere Gemeinde sollte nicht von Angst und Spaltung geprägt werden, sondern von Zusammenhalt und demokratischem Anstand.
Die Stärke unserer Gemeinde lag immer im Miteinander und nicht im Gegeneinander.
Zukunfts Initiative Nachhaltigkeit ZIN19
Steen Christensen, Wolfgang Kißler, Alfons Lüke, Erwin Rennekamp, Paul Plümpe, Richard Streffing

Im Bericht der Glocke vom 13.02.2026 über die Rathausstürmung an Weiberfastnacht wurden in einem unglücklich formulierten Satz die AfD und ZIN 19 gemeinsam genannt.
Wir distanzieren uns ausdrücklich und in jeder Hinsicht von der AfD und treten dem Eindruck einer wie auch immer gearteten Nähe entschieden entgegen.

7. Mai 2026

Hochwasserschutz an der unteren Glenne

Der Patriot aus Lippstadt hat am 21. April 2026 einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

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